Verkehrsunfall bei Pürgg

Am 26.08.2013 wurden die Feuerwehren Pürgg, Unterburg und Stainach gemäß Alarmstichwort "T10 Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" auf der B145 kurz nach der Abzweigung Pürgg alarmiert. Die Alarmierung zeigte aber leider nicht das ganze Ausmaß, welches uns an diesem Nachmittag begegnen sollte...

 

 

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An der Unfallstelle angekommen, zeigte sich folgendes Bild:

Zwei Pkw kollidierten frontal miteinander, wobei ein Fahrzeug scheinbar auf die Gegenfahrbahn kam. Die beiden Autos waren ineinander verkeilt, ein Pkw lag auf der Seite. In den Fahrzeugen befanden sich insgesamt 6 Personen.

Die Feuerwehren Unterburg und Stainach (Stützpunkte für hydraulische Rettungsgeräte) führten die Menschenrettung durch. Trotz aller Bemühungen der Einsatzkräfte mussten drei Personen leider nicht mehr lebend aus den Fahrzeugen geborgen werden. Drei Unfallopfer wurden in einem lebensbedrohlichen Zustand in umliegende Spitäler geflogen. 

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Im Zuge der Rettungsmaßnahmen wurde uns bewusst, dass jedem von uns eines der beiden beteiligten Fahrzeuge bekannt ist. So erlangten wir traurige Gewissheit, dass in diesem Fahrzeug zwei Kameraden mit ihren Frauen saßen.

Ein Paar konnte gerettet werden, das zweite Paar konnte nur geborgen werden. Trotz der belastenden Umstände konnten drei Personen durch die professionelle Arbeit aller Einsatzkräfte gerettet werden.

Die B145 musste für die Dauer von vier Stunden komplett gesperrt werden.

Eingesetzt waren:

  • Die Feuerwehren Pürgg, Unterburg und Stainach mit 7 Fahrzeugen und 40 Mann
  • Das Rote Kreuz mit 5 Fahrzeugen
  • 2 Notarzthubschrauber, 1 Notarzteinsatzfahrzeug
  • Polizei mit 3 Fahrzeugen

 

Nach Abschluss der Aufräumarbeiten wurde die eingesetzte Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Pürgg von zwei MitarbeiterInnen des Kriseninterventionsteams und weiteren Kameraden im Rüsthaus bereits erwartet. Dieser Einsatz wird sicher aber auch noch in den nächsten Wochen und Monaten das eine oder andere Gespräch brauchen.

 

Unser tiefstes Mitgefühl gilt an dieser Stelle aber vor Allem den Familien und Angehörigen.

Aus Respekt vor allen Beteiligten und Unfallopfern verzichten wir bewusst auf weitere detailierte Ausführungen und Fotos.

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