Monatsübung Juni 2018

 

Der Schwerpunkt der Monatsübung Juni lag in der Ausbildung mit Atemschutz.

 

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Auf Grund der vorhandenen Möglichkeiten in Bezug auf ein Abbruchgebäude, legten unsere Ausbildungsbeauftragten OBI Rainer Christian und OLM Rainer Andreas das Hauptaugenmerk auf eine Brandbekämpfung im Gebäude.

Vor Übungsbeginn übermittelte OBI Rainer der Mannschaft die wichtigsten Punkte der Monatsübung. Zwei Atemschutztrupps werden im Gebäude diverse Szenarien abarbeiten. Die Entwicklung des Brandes im Gebäude und die dadurch nötig werdenden Arbeiten werden vom Ausbildungsbeauftragten dem Einsatzleiter über Funk vermittelt. OBI Rainer wird als Übungsbeobachter fungieren.

Nach kurzer Vorbereitungszeit im Brandhaus wurde die Mannschaft im Rüsthaus über Funk alarmiert. Schon bei der Anfahrt veranlasste der eingeteilte Gruppenkommandant BM Thomas Tiefenbacher vom letzten Hydranten eine Zubringeleitung mittels Haspel zum Einsatzort zu verlegen. HLM Josef Harreiter als TLF Maschinist brachte das TLFA am Einsatzort in Stellung.

Als eingeteilter Einsatzleiter fungierte HBI Otto Schachner, welcher sofort eine Einsatzleitung mit dem MTFA errichten ließ.

Nach gemeinsamer Erkundung von EL und GK unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera wurden die erforderlichen Befehle an die Atemschutztrupps gegeben. Auf Grund einer festgestellten Wärmeentwicklung im Untergeschoss wurde der erste Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung in das Kellergeschoss befohlen. Als erstes wurde vom Truppführer eine Druckbelüftung zur Rauchfreimachung des Stiegenhauses angeordnet. Nach setzen eines Rauchvorhanges an der Tür zum Untergeschoss wurde unter leichtem Überdruck zur Brandbekämpfung vorgegangen. Der zweite Trupp war vorübergehend als Rettungstrupp eingesetzt.

Nach „Brand aus“ im Untergeschoss bekam unser Einsatzleiter folgenden Befehl: „Brand im Obergeschoß vermutlich zwei vermisste Personen“. Sofort machte sich der zweite Trupp mittels Schlauchtragekorb und Schlauchpaket zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ins OG auf. Der erste Trupp wurde jetzt als Rettungstrupp eingeteilt. Auch diese Arbeiten wurden von unseren Atemschutzgeräteträgern rasch abgearbeitet. Hier wurde eine Person und ein Kleinkind aus dem Brandbereich gerettet und dem Feuerwehrsanitäter übergeben. Auch der Zimmerbrand konnte rasch gelöscht und „Brand aus“ an den GK gefunkt werden.

Nach aufwendiger Reinigung der stark verrauchten Ausrüstung und dem Wiederherstellen der „Einsatzbereitschaft“ gab es für alle 14 Kameraden eine Jause. Nach einer gemeinsamen Abschlussbesprechung gab es noch einen gemütlichen Kameradschaftsabend.

Eine toll ausgearbeitete Übung unserer Ausbildungsbeauftragten.

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         Hitze und Rauch aus dem Zimmer im OG               Unser Ausbildungsbeauftragter als Beobachter

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